Modellbahn-Galerie
Historische Anlagen
Museumsanlage Uhrwerkeisenbahn Spur 0 1925 - 1942

Die Blechbahnen wurden mit einem Schlüssel aufgezogen und fuhren dadurch bis zu 50 m weit. Heute sind die Federwerke meist ermüdet und die Laufleistung liegt nur noch bei 20 - 30 m. Der bedeutendste und weltweit größte Hersteller war die in Nürnberg ansässige Fa. Bing. Sie war Schrittmacher bei der Verarbeitung von bedruckten (lithographierten) Blechen und begründete mit der Blechverlappungstechnik (im Gegensatz zum Verlöten) den sog. "Nürnberger Stil", der so preiswerte Ware in hohen Stückzahlen ermöglichte. Die Fa. Bing stellte ihre Produktion 1932 ein, der größte Teil der Produktion wurde von der Fa. Karl Bub übernommen. Erst ab Mitte der dreißiger Jahre gelang es der Göppinger Fa. Märklin durch Aufgreifen der Reichsbahn-Neuentwicklungen und einen hohen Qualitätsstandard dem Spielzeugmarkt neue Impulse zu verleihen.
Zeuke Spur 0 Bahn 1948 - 1966

Die ersten Bahnen fertigte Werner Zeuke in seiner mechanischen Werkstatt in Berlin-Köpenik im Winter 1945/46. Dabei verwendete er zunächst Wehrmachtsmotoren, die in Tragflächen von Kriegsflugzeugen eingebaut wurden und Oberteile, die aus Aluminiumguß gefertigt waren. Ab 1948 erfolgte die Serienproduktion mit der Lokomotive T48, die die Ära der Bakelitmaschinen einleitete. Mit der FD50 folgte 1950 eine Stromlinienlokomotive und 1952 die Tenderlok T55. Letzte Entwicklung war die E44 und ein Triebwagen, der jedoch nicht mehr in die Serie überführt wurde. Die hier gezeigte Anlage wurde in den 50er Jahren von einem sächsischen Familienvater erbaut und seitdem im Ursprungszustand belassen. Das Zubehör entstammt erzgebirgischer Produktion verschiedener Hersteller

Elektrische Spur-0-Eisenbahnanlage aus den 50er Jahren
Uhrwerk-Blechbahn
aus den 20er/30er Jahren
Uhrwerk-Blechbahn